Eine gute Basis – Essentielle Grundregeln für eine gesunde Ernährung

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Jeder Mensch ist individuell und hat seine eigene Geschichte. Diese macht sich sowohl körperlich als auch mental bemerkbar und sorgt für unterschiedliche Bedürfnisse, auch bei der Ernährung. Doch gibt es einige Grundregeln für eine gesunde Ernährung, die bei den meisten Menschen gut funktionieren.

Möchten Sie schlanker, beweglicher und fitter sein? Ihre Ernährung ist einer der Schlüssel dazu. Wer sich jedoch – nach westlichem Standard „normal“ – ernährt, verschenkt großes Potential. Denn die Ernährung ist eine der wichtigsten Säulen für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Dabei kommt es hauptsächlich darauf an, was und wann es gegessen wird.

Als Erstes sollten Sie damit anfangen, Nahrungsmittel, die Ihren Körper belasten, ausfindig zu machen und möglichst wegzulassen bzw. stark zu reduzieren. Des Weiteren ist ein hoher Rohkostanteil anzustreben, denn in rohen Lebensmitteln sind noch alle Nähr- und Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralien und Enzyme in der Form enthalten, wie unser Körper sie am besten aufnehmen und verwerten kann.

Unser Körper ist eine fantastische Maschine, die ohne Unterlaß 24 Stunden am Tag für uns arbeitet und dabei auch immer noch versucht, unsere Fehler in der Ernährung wieder auszugleichen. Je nachdem, was wir uns so alles einverleiben, gelingt es ihm mal besser und mal schlechter. 

Flugzeuge benötigen Kerosin zum Fliegen und niemand würde auf die Idee kommen, sie mit Diesel zu „füttern“. Unserer Maschine dagegen muten wir im Laufe der Jahre einiges zu, obwohl wir eigentlich gerade hier darauf bedacht sein sollten, nur die beste Qualität an Lebensmitteln zu „tanken“, um eine möglichst gute Laufleistung und Lebensdauer zu erreichen. Essen wir zu viele Dinge, mit denen der Körper nichts anzufangen weiß, kommt es zu Ablagerungen in unseren „Leitungen“, aber auch an Bauch und Hüften. Diese Dinge sind manchmal sehr leicht auszumachen. Je länger und unverständlicher z. B. die Zutatenliste auf einem Produkt ist, desto ratsamer ist es, die Finger davon zu lassen. Aber auch das tägliche Brot oder das Glas Milch beinhaltet Stoffe, die unser Körper nicht richtig verwerten kann. 

Eine Umstellung der Ernährung ist keine Diät, wie man sie hierzulande versteht, sondern eine langfristig angelegte Änderung der Lebensweise.

Meiner Erfahrung nach können Sie das Thema am besten auf diese zwei Arten angehen:

Erstens: Sie nehmen sich einen überschaubaren Zeitraum von z. B. drei Wochen vor, in dem sie ausprobieren, wie es Ihnen dabei geht. So können Sie die Umstellung auch in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis als eine Art Experiment beschränkt auf drei Wochen vertreten.

Zweitens: Sie sehen das Ganze als eine langfristige Angelegenheit, die Sie Stück für Stück umsetzen, immer so weit, wie Sie sich selbst damit wohlfühlen. Sie erhöhen langsam den Rohkostanteil in Ihrer Ernährung und lassen dann nach und nach die Dinge weg, die nicht so gut für Sie sind.

Ich bevorzuge die zweite Variante; auch hierbei kann man die einzelnen Umstellungen für sich und für sein Umfeld als „3-Wochen-Experiment“ festlegen. Außerdem müssen sich neue Gewohnheiten erst einmal festigen, damit wir nicht zu schnell wieder in alte Muster zurück verfallen. Und machen Sie sich keine Gedanken, wenn Sie nicht immer alles perfekt umsetzen. Haken Sie es ab und machen es dann wieder besser. Denn nur, wenn wir entspannt mit einer Ernährungsumstellung umgehen, können wir sie auch auf Dauer durchhalten. Wir sind alle von dem geprägt, was in unserer Kindheit auf den Tisch kam. Diese Dinge weiterhin zu verzehren, gibt uns ein Gefühl von Sicherheit. Sie wurden damals mit Liebe für uns zubereitet, im Glauben, daß sie gut für uns sind. Wenn Menschen im Alter dieselben Krankheiten wie Ihre Eltern oder Großeltern entwickeln, heißt es oft, „das sind die Gene!“. Natürlich spielt hier auch die erbliche Veranlagung eine Rolle, aber nicht selten sind die übernommenen Eßgewohnheiten dafür verantwortlich.

Wollen wir hier grundsätzlich etwas bei uns ändern, müssen wir von dem, was wir tun, überzeugt sein und uns vor allem damit wohlfühlen! Jeder Mensch ist einzigartig! Es gibt kein allgemeingültiges Geheimrezept, da wir alle unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele haben oder gesundheitlich individuell vorbelastet sind.

Eine langsame Umstellung ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn schon ab einem Rohkostanteil von 70 % kann es durchaus dazu kommen, daß der Körper mit dem Abtransport der frei werdenden Gift- und Stoffwechselendprodukte nicht mehr nachkommt. In diesem Fall kann es zu unschönen Begleiterscheinungen, sogenannten Entgiftungserscheinungen, kommen, wie z. B. Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Heißhunger, Müdigkeit oder sogar Hautausschlägen.

Rohkost = Einschränkung?

Wer Rohkost mit Einschränkung gleichsetzt, hat es noch nicht ernsthaft probiert! Die Natur bietet uns eine Unmenge an Früchten, Gemüse, Nüssen, Kräuter usw., die man teilweise nicht kennt und noch nie etwas von ihnen gehört hat. Aus ihnen lassen sich die leckersten Gerichte und sogar Kuchen zaubern. Es gibt köstliche, herzhafte und süße Aufstriche, eine Menge Rohkostbrotvarianten oder Kräcker.

Rohkost bedeutet nicht nur Salat! Natürlich sollte man manches aus der gewohnten Ernährung weglassen, aber man bekommt dafür eine ganze Menge leckeres dazu!

Das Frühstück – die wichtigste Mahlzeit am Tag …

Darüber läßt sich streiten. Denn der Körper ist in den frühen Morgenstunden eigentlich noch mit seiner Entgiftung beschäftigt und froh, daß gerade mal keine Verdauungsarbeit ansteht.

Sie kennen das bestimmt; gerade, wenn man am Abend gut und viel, z. B. bei einem Buffet, geschlemmt hat, ist man morgens um so hungriger. Das kann ja eigentlich gar nicht sein … Haben Sie also frühmorgens großen Hunger, ist es keiner. Klingt komisch, ist aber so. Es ist nur ein Unbehagen, das wir bei der Entgiftung verspüren. Es wird in unserer Eßkultur nur oft verwechselt. Im Normalfall scheidet der Körper von Mitternacht bis 6 Uhr morgens die anfallenden Stoffwechselprodukte, wie Harnsäure und Abbauprodukte aus dem Eiweißstoffwechsel, aus. Danach, ab etwa 6 bis 12 Uhr, kümmert er sich um die anormalen Abfälle, die in unseren Zellen eingelagert sind. Er versucht, die Stoffwechselendprodukte, sogenannte Schlacken, aus den Zellen über das Blut und letztlich Nieren, Lunge und Darm zur Ausscheidung zu bringen. Das führt dann zu eben diesem Hungergefühl, eventuell sogar zu Schwindel und Müdigkeit. Essen wir etwas, unterbrechen wir diesen Prozeß und der Körper kümmert sich erstmal wieder um die Verdauung. Wenn wir diesen zweiten wichtigen Entgiftungsschritt nicht zulassen, häufen sich immer mehr Schlacken im Körper an. Versuchen Sie einfach mal, Ihr Frühstück etwas nach hinten zu verlegen. Nach einigen Tagen ohne Frühstück verschwindet auch der morgendliche Hunger. Er kann aber in den Entgiftungsphasen durchaus wiederkehren.

Fazit: Möchte ich meinen Körper bei der Entgiftung unterstützen, esse ich am besten erst einmal morgens nichts, sondern trinke Wasser. Besonders effektiv ist es, direkt nach dem Aufstehen möglichst heißes Wasser zu trinken.

Wasser hilft unserem Körper, Giftstoffe und Schlacken auszuleiten. Die meisten Abfallstoffe fallen in der Nacht an, denn im Schlaf regeneriert sich der Körper. Neue Strukturen werden aufgebaut und verbrauchte Stoffe, sowie Abfall- bzw. Giftstoffe werden abtransportiert.

Der Urin ist am Morgen deshalb in seiner Farbe und in seinem Geruch intensiver als später am Tag. Um den Prozeß der Ausleitung von Abfallstoffen zu unterstützen, ist das Trinken am Morgen bzw. Vormittag also besonders wichtig. Im Verlauf des Tages wird der Urin, wenn genügend getrunken wurde, immer klarer und geruchsneutraler. Dem Wasser kann ich zur weiteren Unterstützung auch Klinoptiolith-Zeolith beimischen.

Habe ich doch das Gefühl etwas essen zu müssen, ißt man am besten etwas Obst oder macht sich einen Smoothie.

Grüne Smoothies zum Frühstück

Für den Anfänger beispielsweise eignen sich Smoothies mit Spinat oder Feldsalat, Äpfeln, Bananen, Hanf- oder Brennnesselsamen. Später auch gerne mit Wildkräutern, wie Giersch oder Brennesseln.

Smoothies sind gesundes Fast Food für daheim und unterwegs. Sie sind schnell zubereitet und durch ihre hohe Vitalstoffdichte trotzdem sehr gesund. Dies gilt besonders für die grünen Smoothies. Denn grüne Blätter haben den höchsten und vielfältigsten Vitalstoffgehalt.

Neben Vitaminen und Mineralien, die unser Immunsystem stärken, ist ihr wichtigster Bestandteil das Chlorophyll. Es ist unserem roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin, sehr ähnlich und unterstützt unsere Zellen. Durch den Ballaststoffanteil wird die Verdauung unterstützt und die Darmflora verbessert. Die hohe Vitalstoffdichte sorgt auch dafür, daß unser Körper besser versorgt wird und sich dadurch die Lust auf ungesunde Naschereien verringert.

Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, kann man die Obstmenge reduzieren, den Grünanteil erhöhen und durch Wildkräuter ergänzen. Diese sind unseren gezüchteten Gemüsesorten in der Vitalstoffdichte um ein Vielfaches überlegen. Für den Anfänger ist hierbei die Brennessel gut geeignet. Ihr Eigengeschmack ist nicht zu intensiv und jeder weiß, wie sie aussieht. Man kann sie überall kostenlos selbst pflücken – und nach dem Mixen brennt sie auch nicht mehr!

Viele andere Wildkräuter enthalten Bitterstoffe, an die wir unseren Geschmack erst einmal wieder gewöhnen müssen. Denn durch Züchtungen haben unsere heutigen Obst- und Gemüsesorten ihren natürlich-bitteren Geschmack oftmals verloren.

Rohkost ist mehr als Salat! Es gibt viele schnell zubereitete Leckereien, mit denen Sie den Rohkostanteil in Ihrer täglichen Ernährung erhöhen und sich dadurch viel gesünder ernähren können. Meine Ernährung beinhaltet auch Schokolade, Pudding, Kekse und Torten in leckeren Rohkostvarianten. Dafür gibt es gute Literatur – oder Sie besuchen einen Workshop, um neue Rezepte und Zubereitungsmöglichkeiten zu lernen. Das hat meist positive Auswirkungen, wie z.B. eine Steigerung der allgemeinen körperlichen Fitneß und bei übergewichtigen Menschen meist eine Gewichtsreduktion. Generell gilt, nicht nur bei Ernährungsgewohnheiten: Es ist immer gut, diese von Zeit zu Zeit zu überdenken und sie gegebenenfalls etwas abzuändern. Sie müssen ja nicht gleich alles auf einmal angehen.

Grundlagen guter Ernährung, die sich bei jeder Ernährungsform umsetzen lassen

1. Essen Sie nur, wenn Sie leicht hungrig sind. So gönnen Sie Ihrem Körper zwischen den Mahlzeiten Zeit, das Gegessene zu verwerten und lassen ihn morgens in Ruhe entgiften.

2. Essen Sie langsam! Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und genießen Sie es. Kauen Sie alles gründlich durch, da der Speichel bereits wichtige Verdauungsarbeit leistet.

3. Unterstützen Sie Ihren Körper beim Entgiften mit Wasser und ggf. Klinoptilolith-Zeolith

Das Thema „Entgiftung“ ist sehr umfangreich und wichtig! Daher wurde es in den vorangegangenen Artikeln bereits ausführlicher behandelt und wird auch immer wieder Bestandteil meiner Ausführungen sein.

Kontakt:
www.zentrum-der-lebenskraft.de

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